Für jeden das richtige Bike

BMW k1300s  BMW K 1300 S/ Foto: BMW

dvr  Die da – oder etwa die da? Für welche Maschine sich der Neu- oder Wiedereinsteiger beim Kauf letztlich entscheidet, hängt von vielen Faktoren ab. Zunächst einmal vom zur Verfügung stehen­den Budget: Reicht es für eine Neue, oder hält man lieber auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau? Dann kommt es natürlich auf den Einsatzzweck an: Soll es mit dem Motorrad jedes Jahr auf große Urlaubstour gehen? Wird es gar Tag für Tag auf dem Weg zur Arbeit eingesetzt? Oder will man das Bike nur an Sommer-Wochen­enden fürs Schaulaufen vor der Eisdiele aus der Garage holen?
Muss zur Größe passen

Auf jeden Fall muss das Gefährt zu seiner Fahrerin und zu seinem Fahrer, sprich: zur jeweiligen Kör­per­größe passen. Klein ge­wach­sene Personen, so zwischen 150 und 160 Zentimeter, können sich zum Beispiel eine hochbeinige Enduro abschminken – sie werden im Stand mit den Füßen kaum den Boden erreichen. Umgekehrt wird sich ein über zwei Meter großer Hüne auf Dauer nicht wirklich auf einem ultraflachen Chopper wohl fühlen, es sei denn, er ist ein aus­gesprochener Sitzriese. Auch die kompakten Supersport-Maschinen sind für große Menschen nicht optimal geeignet. Zudem bieten sie wenig Platz für den Sozius.
Unterschiedliche Gattungen

Aus sechs unterschiedlichen Gattungen kann der Kunde sein Wunschmotorrad wählen. Für die Unterwegs-Fraktion und für Viel­fahrer bieten sich großvolumige, vollverkleidete Tourer mit hoher Zuladung, aber auch Allrounder oder die beliebten Reiseenduros an. PS- und drehzahlstarke Sport­maschinen kommen mehr für kürzere Sprints als für die Langstrecke in Frage und sind natürlich auf der Rennpiste in ihrem Element.

Naked Bikes sind im Prinzip sehr universell einsetzbar, mangels Windschutz aber nur mit Abstrichen für die lange Reise tauglich. Chopper und Cruiser sprechen hauptsächlich die gemütlich dahin rollenden Zeit­genossen an, die wenig mit sport­lichen Attributen wie maximaler Schräglage und hohem Kurven­speed am Hut haben.