LUFTKURORT SCHENKENZELL (365 – 800 m) – Leben spüren, den Schwarzwald genießen

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ps   Schenkenzell ist ein Luftkurort mit 1.800 Einwohnern im Mittleren Schwarzwald. Dort wo die Kleine Kinzig mit der großen Kinzig zusammenfließt wird Ruhe und Gastlichkeit noch groß geschrieben. 400 Meter über dem Meeresspiegel thront das Wahrzeichen des Luftkurortes Schenkenzell, die 1244 erbaute Schenkenburg. Das Kloster Wittichen, im Jahre 1324 als Klause gegründet, ist heute noch Wallfahrtsort für Pilger. Besonders sehenswert ist die barocke Kirche und das Klostermuseum. Sehenswert ist auch die im Jahre 1982 neu restaurierte Pfarrkirche St. Ulrich in der Ortsmitte von Schenkenzell.

Auf einem 7 km langen geologischen Lehrpfad wird die Bergbaugeschichte dokumentiert. Mit etwas Glück kann man heute noch Zeugen der alten Vergangenheit finden.

Auch die Kinder fühlen sich in dieser gesunden, ländlichen Umgebung wohl. Das bunte Kinderferienprogramm ist ein Highlight für die Kids.

Außerdem stehen 300 km gut markierte Wanderwege, sportliche Aktivitäten wie z. B. Bogenschießen sowie Nordic-Walking Strecken von leicht bis anspruchsvoll in intakter Natur zur Verfügung.
Auch die Radfahrer kommen in dieser wunderschönen Gegend auf ihre Kosten. So schließt das Tourennetz des „RADPARADIESes“ an Schenkenzell an.


Bauen und Wohnen in Schenkenzell

Neben der malerischen, ländlichen Lage gibt es viele Gründe, seinen Lebensmittelpunkt in Schenkenzell zu verwirklichen. Die historisch gewachsene Gemeinde bietet einen Ankerplatz für ein aktives und eigenbestimmtes Leben, wo man sich wohl fühlt und die eigenen Vorstellungen verwirklichen kann. Hier findet man sonnige Bauplätze und Immobilien mitten in einem der schönsten Mittelgebirge Deutschlands. Das malerische Kinzigtal öffnet sich weit in Richtung Schenkenzell und die Ortschaft entfaltet sich entlang der Flüsse Reinerzau und Kinzig.
Eine gute Infrastruktur, viele Aktivitäten zahlreicher Vereine, Brauchtumspflege, gute Freizeitmöglichkeiten, Stadtnähe und eine dörfliche Gemeinschaft gestalten das kulturelle Leben in Schenkenzell.
Eine ganztägige Kinderbetreuung wird angeboten durch den Kindergarten St. Luitgard, die gemeinsame Grundschule Schiltach/Schenkenzell mit Ferienbetreuung. Die gute Verkehrsanbindung stündlich auch mit Bus und Bahn ermöglicht den Besuch nahegelegener weiterführender Schulen und die Anbindung an den Arbeitsplatz. Lebensmittel- und andere Einzelhändler bieten gute Einkaufsmöglichkeiten direkt im Ort.


Entschleunigung auf dem Kinzigtäler Jakobusweg

Wenn man ein wenig den Alltag vergessen möchte, die Schönheiten von Berg und Tal, Natur und Kultur genießen, durch das Wandern auch den Weg zu sich selbst finden und einsame Wallfahrtsorte, Kirche, Schlösser, Kapellen, Burgen und Schlösser kennen lernen und dabei zu alten Verehrungsstätten des Apostels Jakobus geführt werden möchte…….. dann begeben Sie sich auf den Kinzigtäler Jakobusweg.

Schenkenzell ist erstes Etappenziel (Loßburg – Schenkenzell ca. 16 km) auf dem beliebten Kinzigtäler Jakobusweg. Im Luftkurort Schenkenzell sind Jakobuswanderer immer herzlich willkommen: In der Tourist-Info erhält man die Infos und Kartenmaterial, Pilgerheft- und Stempel sowie eine Jakobusmuschel.

Übernachten kann man in einem der 3 Sterne Hotels oder in einer der preisgünstigen Privatpensionen, die alle zentral am Kinzigtäler Jakobusweg gelegen sind. Bei dem jeweiligen Vermieter erhält man die Gästekarte und kann mit KONUS kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und so die weiteren Etappen planen.

Das 2.Teilstück auf dem Kinzigtäler Jakobusweg führt von Schenkenzell über den idyllischen Ortsteil Wittichen (sehenswerte Barockkirche) nach Wolfach und ist ca. 20 km lang. Sollte dieses Teilstück zu anstrengend sein, kann man auch bequem und ohne Steigung die Etappe über unseren Nachbarort Schiltach fortsetzen. Orientierungstafeln zieren den Jakobusweg


Kloster Wittichen

Im Ortsteil Wittichen wurde 1291 die spätere Klostergründerin Luitgard geboren. Mit 12 Jahren trat Luitgard in das Beginenkloster in Oberwolfach ein. 1324 zog Luitgard in das Witticher Tal und gründete mit 33 Schwestern eine Klause. Später wurde diese Klause durch Vermittlung der Königin Agnes von Ungarn  von Papst Johannes XXII. als Kloster anerkannt und erhielt die Ordensregel der Heiligen Klara. Luitgard zeigte große Liebe zu den Mitmenschen und war oft so freigiebig , dass sie selbst Hunger litt. Sie stand 25 Jahre als Äbtissin dem Kloster vor und starb am 16. Oktober 1347. Die Überlieferung berichtet von vielen
Wundertaten an ihrem Grab. Seither pilgern viele Wallfahrer nach Wittichen um im Gebet Kraft und Trost zu erbitten.

Während der Säkularisation wurde das Kloster im Jahre 1803 aufgelöst. Den gesamten Besitz sprach man der fürstenbergischen Standesherrschaft in Donaueschingen zu. Von der einstigen recht beachtlichen Klosteranlage sind nur noch der „lange Bau“ und die wunderschöne barocke Kirche erhalten die in den Jahren 2009 und 2010 komplett neu renoviert wurde. Die Wallfahrtskirche ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

 

 

Tipp: Jeden 2. Sonntag im Oktober findet in Wittichen das Luitgardfest statt. Nach dem feierlichen Gottesdienst in der barocken Wallfahrtskirche findet eine Prozession zu Ehren der Klostergründerin durch das Witticher Tal statt. Mitwirkende sind hier viele Pilger und Gläubige, Fahnen- und Trachtenträger sowie der Musikverein Schenkenzell.


Themenweg – Infotafeln machen Geschichte der Schenkenburg erlebbar

Der Themenweg mit historischen Informationen um das Wahrzeichen Schenkenzells, der Ruine Schenkenburg, ist fertig. Entlang des ein Kilometer langen Rundweges wurden 10 Tafeln aufgestellt. Diese machen die Geschichte der Schenkenburg für jeden Wanderer erlebbar. Er erfährt interessantes über die Burg und das Leben ihrer Bewohner. Der Verlauf der Burgrunde und der jeweilige Standort sind auf jeder Tafel zu finden. Die Farbgebung der Tafeln in gelb/weiß entspricht dem Wappen der Schenken. Auf der rechten Tafelseite gibt es Informationen über die Erbauer und Bewohner der Schenkenburg, die Bauwerke, das Burg-Hotel, die Suche nach edlen Erzen und vieles mehr. Auf der linken Tafelseite befinden sich kleinere Texte zu Burgen, Rittern und dem Leben auf der Burg. Alles verständlich geschrieben sowohl für Erwachsene, als auch für Kinder.
Das Dorf „Schenkencelle“ war ehemals von einem Burgenring umgeben und zwar vom Burgstall, der Burg Schlössle und der Burg Wittichenstein. Dorthin zeigen die drei Fernrohre, die auf dem höchsten Punkt der Ruine aufgestellt sind. Die Burgrunde beginnt und endet an der Schranke am Wanderweg Lehen – Untere Halde. Die Informationstafeln sind durchnummeriert.


Die Ruine Schenkenburg

Das Wahrzeichen von Schenkenzell ist die Schenkenburg. Die Schenkenburg gehört neben der Hohengeroldseck zu den ältesten Burgen des Kinzigtals. Bewohnt wurde die Burg in der Anfangszeit von den Schenken von Zell. Diese haben der Burg und dem Dorf den heutigen Namen gegeben. Nach 1300 starb das Geschlecht der Schenken auf der Schenkenburg schon wieder aus. Die Geroldsecker setzten in späteren Jahren immer wieder neue Burgvögte zur Verwaltung der Schenkenburg ein. Erbteilungen und Nachlassstreitigkeiten schwächten den geroldseckischen Besitz sehr, und in der Zeit des niedergehenden Rittertums verarmte das alte, einst angesehene und mächtige Geschlecht. Durch eine Bürgschaft erwarb der Graf Konrad von Fürstenberg im Jahre 1481erste Ansprüche auf Schloß und Dorf Schenkenzell. Als Lehen ging die Schenkenburg an den Junker Hans von Weitingen, der Ortsvogt im Schwarzwald war. Den Sturm des Bauernkrieges hatte die Schenkenburg gut überstanden. Den Besitzstreit und den politischen Zwist zwischen dem Lehensherrn, dem Grafen Wilhelm von Fürstenberg, und den Junkern von Weitingen überstand die Burg jedoch nicht. Der Graf zog im Jahre 1534 mit seinem Kriegsvolk vor seine eigene Festung, die Schenkenburg. Er lies sie einnehmen und bis auf die Grundmauern niederbrennen. So fand die alte eins bedeutende Burg ein ruhmloses Ende. Sie wurde nicht wieder aufgebaut und blieb bis heute eine Ruine. Ursprünglich handelte es sich um einen fünfgeschossigen romanischen Palas, einem Bergfried und doppelwandigem Zwinger.

www.schenkenburg.de


Wer diesen malerischen Luftkurort einmal besucht hat, erinnert sich gerne an die Ruhe und Harmonie, die man in Schenkenzell genießen kann. Zu jeder Jahreszeit bietet Schenkenzell den Besuchern und Reisenden Erholung, Abwechslung, kulturelle Highlights, sportliche Aktivitäten und eine hervorragende, ländliche Gastronomie.

In der Tourist-Info im Rathaus nimmt man sich Zeit und gibt viele Tipps, um sich in Schenkenzell und Umgebung so richtig wohl zu fühlen.


TOURIST- INFORMATION
SCHENKENZELL Rathaus
Reinerzaustraße 12
77773 Schenkenzell
Tel.: 0 78 36 / 93 97 51
Fax: 0 78 36 / 93 97 50
Internet: www.schenkenzell.de
E-Mail: tourist-info@schenkenzell.de

 

 

Alle Fotos Gemeinde Schenkenzell

 


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