Neujahrskonzert des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen im Bärensaal Schramberg

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05.1.2019

Am Samstag, 5. Januar um 20 Uhr, findet in Schramberg im Bärensaal wieder das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Sinfonieorchester Villingen-Schwenningen unter dem Motto: Winterlust“ statt. Die Leitung hat Achim Fiedler.

Mit dem traditionellen Neujahrskonzerten startet Achim Fiedler in seine erste Saison als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Villingen-Schwenningen.

Mit „Winterlust“ hat er das Programm überschrieben und natürlich entsprechende Stücke herausgesucht. Gleich zwei musikalische Schlittenfahrten erwarten die Zuhörer! In den Mittelpunkt rückt Achim Fiedler die ganze Strauß-Familie, die ja von der glänzenden Laufbahn von Johann Strauß – Sohn dominiert wird. Aber man sollte nicht vergessen, dass die gesamte Familie beispielhaft für eine Kultur anspruchsvoller Tanz- und Unterhaltungsmusik steht.

Der Vater Johann Strauß arbeitete als gelernter Bratschist zunächst im Quartett und Orchester Joseph Lanners, von dem Achim Fiedler auch einen seiner berühmtesten Walzer ausgewählt hat. Johann Strauß schrieb über 250 Kompositionen. Seit bekanntestes Stück wurde der „Radetzky-Marsch“. Johann Strauß hatte drei Söhne, Johann, Josef und Eduard, die alle ebenfalls als Komponisten aktiv wurden. Der berühmteste darunter war Johann Strauß Sohn, wie er zunächst zur Unterscheidung genannt wurde. Er hatte sich heimlich zum Musiker ausbilden lassen, 1844 seine eigene Kapelle gegründet und avancierte nach dem Tod des Familienoberhaupts schnell zum „Walzerkönig. Er schuf als Komponist rund 170 Walzer, darunter „An der schönen blauen Donau“, „Geschichten aus dem Wienerwald“ oder „Wiener Blut“. Josef Strauß absolvierte ein Studium am Wiener Polytechnikum. Da er aber häufig seinen von der vielen Arbeit und von vielen Reisen erschöpften Bruder als Kapellmeister der Strauß-Kapelle vertreten musste, fing er auch an zu komponieren und schrieb schließlich über 300 Werke. Achim Fiedler hat einige Werke von Josef Strauß ausgewählt, um so den etwas unbekannteren Bruder in den Mittelpunkt zu rücken.

Im ersten Programmteil ist zu hören:

Johann Strauß
„Eine Nacht in Venedig“ – Ouvertüre (1825-1899)
Josef Lanner
„Die Schönbrunner“ – Walzer op. 200 (1801-1843)
Johann Strauß (Vater)
„Seufzer Galopp“ op. 9 (1804-1849)
Josef Strauß
„Delirien“ – Walzer op. 212 (1827-1870)
Johann Strauß
„Banditen-Galopp“ op. 578

Im zweiten Programmteil wird geboten:

Franz von Suppé
„Marsch aus Boccaccio“ (1819-1895)
Johann Strauß
„Die Emanzipierte“ – Polka Mazur op. 282
Josef Strauß
„Plappermäulchen“ – Polka schnell op. 245
Leopold Mozart
„Die musikalische Schlittenfahrt“ (1719-1787)
Johann Strauß
„Wein, Weib und Gesang“ – Walzer op. 333
Josef Strauß
„Winterlust“ – Polka schnell op. 121

Kartenvorverkauf: Bürgerservice, Rathaus Schramberg, Tel.: 07422 29215, Einzelkarte 18 Euro (ermäßigt 13 Euro). Weitere Informationen auf der Homepage www.schramberg.de oder beim Theaterring Schramberg direkt.

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