Freizeitparks in Corona-Zeiten – Ravensburger Spieleland

(cb) Die Sommerferien in Baden Württemberg haben begonnen und viele fragen sich, was kann und darf man zu Corona-Zeiten als Familie unternehmen? Was für Ausflüge kann man machen? – und – Ist ein Ausflug in den Freizeitpark eher eine Qual oder eine gute Idee?

Wir haben zu Beginn der Sommerferien einmal die Probe aufs Exempel gemacht und haben mit zwei Kindern das Ravensburger Spieleland in Meckenbeuren besucht. Schon auf dem Parkplatz fällt einem schnell auf – da ist etwas anders als sonst. Zahlreiche Hinweisschilder machen auf das Tragen von Mund-Nasenmasken aufmerksam und auch im Eingangsbereich sind die umfangreichen Hygienemaßnahmen nicht zu übersehen:

Mindestabstand und das Tragen von Masken wenn man irgendwo ansteht, das sind Dinge an denen sich kaum noch jemand stört und die inzwischen als selbstverständlich hingenommen werden, doch es gibt auch einige bürokratische Hindernisse, wie das Erfassen von persönlichen Daten oder die Ein- und Ausgangskontrollen beim Park selbst sowie den Restaurants. Darüber hinaus sind die Beschränkungen nicht allzu einschneidend. Wer sich freut, dass weniger Besucher im Park sind und dadurch die Hoffnung hat, nicht so lange bei den Fahrgeschäften anstehen zu müssen, wird jedoch in vielen Fällen enttäuscht werden. Obwohl weniger Leute anstehen, wird diese Tatsache durch die Vorgabe, dass die Fahrgeschäfte in der Regel nicht zu 100% besetzt werden dürfen, wieder ausgeglichen. Auch das Ein und Aussteigen bei den einzelnen Attraktionen geht langsamer als normalerweise von statten, da immer der Mindestabstand gewahrt werden muss. Überhaupt ist der Mindestabstand im Spielepark oberstes Gebot und muss überall eingehalten werden, Masken dagegen müssen nur in den Geschäften getragen werden, in den Wartebereichen sowie in den Attraktionen selbst. Das alles macht den Eindruck eines gut umgesetzten Hygienekonzeptes, vom subjektiven Empfinden her könnte es jedoch etwas mehr Desinfektionsstationen geben.

Park:

Obwohl die ein oder andere Attraktion coronabedingt derzeit geschlossen ist, tut dies der Attraktivität des Parks keinen Abbruch. Das Ravensburger Spieleland ist einfach DER Park für Familien mit Kindern unter 12 Jahren. Natürlich ist der Park auch für ältere Kinder sehr gut geeignet, doch das Hauptaugenmerk in Ravensburg liegt weniger auf actiongeladenen Fahrgeschäften als vielmehr auf Familienfreundlichkeit. Leider sind derzeit nicht alle Stationen im Park geöffnet, da jedoch die Hauptattraktionen in Betrieb sind, fallen kleinere Lücken überhaupt nicht auf. Im Zweifel sollte man sich einfach vor der Buchung kurz erkundigen, welche Stationen vorübergehend geschlossen sind.

Gastronomie:

Dass Freizeitparks keine Gourmettempel sind, dürfte ja hinreichend bekannt sein, doch auch hier versucht das Spieleland familienfreundlich zu bleiben und bietet verschiedene Konzepte vom Fastfood to go bis hin zur SB-Gaststätte. In letzterer kann eine 4-köpfige Familie dann auch für knapp 50 EUR durchaus satt werden.

Fazit:

Freizeitpark und Corona können sehr gut zusammen funktionieren, wenn man bereit ist, ein bisschen mehr Rücksicht und Umsicht walten zu lassen. Masken können – speziell bei hohen Temperaturen – als große Behinderung empfunden werden, wenn man aber bedenkt, dass sie einer der Grundpfeiler für den Erlebnistag mit der Familie sind, werden sie zum erträglichen Übel. Weitere Infos unter: https://www.spieleland.de Tickets gibt es unter: https://www.ravensburger-tickets.de/tickets/eintrittskarten-ravensburger-spieleland/

Foto: cb

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