Was ist Nachtblindheit?

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Häufige Arten von Störungen des Dämmerungs- und Nachtsehens

kgs  Dass sich Menschen in der Nacht nicht so gut orientieren können wie am Tage, liegt in unserer Natur. Bei Tageslicht sieht das Auge mit farbempfindlichen Lichtrezeptoren, die „Zapfen“ genannt werden. Bei Dunkelheit sieht die Netzhaut des Auges mit den sogenannten „Stäbchen“. Diese lichtempfindlichen Zellen können keine Farben wahrnehmen, sondern nur unterschiedliche Grautöne. Beim Autofahren in der Nacht befindet man sich in einem mittleren Helligkeitsbereich – im Bereich des Dämmerungssehens. Mit den Zapfen sieht man die rote Farbe der Rücklichter, mit den Stäbchen den dunklen Fahrbahnrand. Im Bereich des Dämmerungssehens und in der Nacht sind die Sehschärfe und das Kontrastsehen auch bei gesunden Augen wesentlich schlechter als bei Tageslicht.
Zusätzlich können optische oder medizinische Probleme das Sehen in der Dämmerung und bei Nacht erschweren.

 

Fotos: kgs